Geschichte

Der Schmidtburger Hof – ehemaliger Guts- und Lehenshof der Grafen von Schmidtburg liegt inmitten der idyllischen Weinbaugemeinde Weiler an der Nahe.

Als eine von drei im Mittelalter ortsansässigen Grafschaften, forderten die Schmidtburger hier über viele Jahrhunderte  den 10.Teil der Ernte ihrer Ländereien ein. Daraus leiten sich unter anderem die noch heute verwendeten Bezeichnungen Zehntenstrasse, Zehntenscheune und „Herrenzehntel“ ab. Letzteres bezeichnet eine der Weilerer Weinlagen.

Seit Erwerb im Jahre 1796 durch Pfarrer Wirth befindet sich der Hof nun im Familienbesitz und wurde über die Generationen hin als landwirtschaftlicher Mischbetrieb geführt.

Als „Pionierin“ setzte Erika Lauf bereits 1968 den Grundstein für den Tourismus im Nahetal. Drei Zimmer mit Waschraum (bereits fließend warm/kalt Wasser und WC) im Haupthaus – ganz nah am Familiengeschehen – zogen Urlauber von nah und fern schon damals auf den Gutshof der Familie.

Die Bewirtung von Einheimischen und Besuchern der Region fand ihren Anfang im Jahr 1958/59. Damals noch eine kleine Straußwirtschaft, die mit kalten Speisen und Gutsweinen lockte und schnell großen Zuspruch fand.

1982 begann die große Bauphase – Erweiterung des Weinkellers & Bau von 8 Gästezimmern und Gutsausschank, der noch heute das Herzstück des Betriebes bildet.

Doch noch lange kein Stillstand in Sicht. 2000 Umbau der Scheune – ehemaliger Stall und Heuboden. Eine große Suite und zwei liebevoll eingerichtete Doppelzimmer fanden hier ihren Platz. Benannt nach den Töchtern des Hauses –  Melanie, Miriam und Elisa.

Unsere „Lehensstuben“ – 4 Ferienwohnungen mit ganz besonderem Charme im Landhausstil machen unseren Hof seit dem Jahre 2013 komplett.

Heute führt Christel Reichardt mit Stolz ein erfolgreiches Familienunternehmen, das Besucher von nah und fern in das wunderschöne Nahetal am Fuße des Hunsrücks lockt und kann dabei auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Töchter zählen.

 

 

„Pferdegespann mit Heuwagen“
August Wirth „Adde“ (*21.09.1873) um 1910
(Hof mit alten „Nahewacken“ gepflastert)

 

„Wohnhaus“
Henriette Lauf mit Stiefsohn Erwin Lauf um 1920
(Hof ist bereits gepflastert und die noch heute bestehende Haustür eingesetzt)